In die Festungsstadt Bourtange
Es war auf dem Rückweg einer Tagestour an die Nordsee, als uns auf der A-31 beim Blick auf das Navigationsgerät ein sternförmiges Gebilde mit viel Wasser auffiel. Und so fuhren wir in dessen Nähe von der Autobahn ab hinüber nach Holland, um uns dieses Wassergebilde und die darum herum liegenden Anlagen anzusehen: Es handelte sich um die alte Festungsstadt Bourtange.
Da es uns dort richtig gut gefallen hatte, machten wir uns während eines Osterurlaubs erneut auf den Weg, um auch auf Routen abseits des Asphalts dorthin zu kommen. Und von Ter Apel aus wurden wir fündig. Denn in der Nähe verlaufen gleich mehrere Abschnitte von relativ breiten Schotterwegen am Ruiten-Aa-Kanal entlang. Wir fuhren über den Track Ruiten-Aa-Kanal V, der aus Naturbelag und Schotter besteht, am östlichen Ufer des Kanals entlang.
Im weiteren Verlauf stößt der Track auf die Querstaße Över de Dijk; auf der man über eine Brücke den Kanal überquert.
Hier lohnt auch ein kurzer Halt, um von einem Steg aus den Blick über das Wasser schweifen zu lassen.

Am anderen Ufer geht es in nordwestlicher Richtung nach Vlagtwedde, von wo man, nun von Norden kommend, am Ruiten-Aa-Kanal entlang und nach erneuter Überquerung des Kanals nach Bourtange fahren kann. Der Schotterweg hat vereinzelt eine Grasnarbe in der Mitte.
Nach gut sieben Kilometern Fahrt ist dann der Parkplatz in Bourtange erreicht.
Die ehemalige und vollständig wieder aufgebaute Festung ist von mehreren Wassergräben umgeben, womit auch das sternartgige Wassergebilde auf dem Navi klar wird.
Über Brücken gelangt man in die Festungsstadt hinein.
Die heute bewohnte Festung diente der Überwachung der wenigen Straßen und Wege in dieser früher vollkommen versumpften Landschaft. Das ganz in der Nähe liegende Bourtanger Moor ist nach der Festungsstadt benannt, ihr historischer Charme kommt heute noch zum Ausdruck.
Also: Ein Ausflug in die alte Festungsstadt Bourtange lohnt sich, denn auf den Fußwegen zwischen und über den Wassergräben lässt sich nicht nur ausgiebig spazieren gehen, man kann auch gemächlich durch das historische Zentrum schlendern und sich dabei zurückdenken in eine längst vergangenen Zeit.
Letzter Aufenthalt: Ostern 2019 (Beitrag von Dezember 2019)
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